Hybrid Digital Infrastructure Management

Wie Unternehmen ihre IT-Infrastruktur auf die hybride Zukunft vorbereiten

Die IT-Infrastruktur verändert sich von einer Kontrollinstanz zu einem Sprungbrett für die geschäftliche Entwicklung. Sie wird heterogen, vernetzt, beschleunigt und komplex – um sie zu verwalten, sind neue Ansätze gefragt. Das Hybrid Digital Infrastructure Management (HDIM) nimmt sich der Aufgabe an, die losen Enden zusammenzuführen und eine einheitliche Plattform für die Steuerung zu errichten. HDIM ist laut Gartner einer der zehn wichtigsten Trends im IT-Betrieb.

Die IT-Infrastruktur verändert sich von einer Kontrollinstanz zu einem Sprungbrett für die geschäftliche Entwicklung. Sie wird heterogen, vernetzt, beschleunigt und komplex – um sie zu verwalten, sind neue Ansätze gefragt. Das Hybrid Digital Infrastructure Management (HDIM) nimmt sich der Aufgabe an, die losen Enden zusammenzuführen und eine einheitliche Plattform für die Steuerung zu errichten. HDIM ist laut Gartner einer der zehn wichtigsten Trends im IT-Betrieb.

TRANSPARENT, SCHNELL, EFFEKTIV: WARUM HDI-MANAGEMENT UNVERZICHTBAR IST

HDIM führt Einzelaufgaben zusammen und zeichnet das ganze Bild: HDIM kombiniert Informationen aus eigenen Rechenzentren, privaten Clouds und öffentlichen Clouds sowie Edge Data Centers und IoT-Devices in einer Umgebung. So können Unternehmen Workloads zur richtigen Zeit auf der richtigen Plattform am passenden Ort und zum besten Preis ausführen. Der Haken: Das Management der Instanzen, die an der Wertschöpfung beteiligt sind, ist kompliziert. Benötigt wird eine zentralisierte Lösung, mit der die gesamte digitale Infrastruktur verwaltet und optimiert werden kann.

FÜR KUNDEN ZÄHLEN DIE SERVICES

Allerdings geht Gartner mit seiner Definition von HDIM als Obermenge aus Data Center Infrastructure Management und virtuellen Maschinen noch nicht aufs Ganze. Eine zukunftssichere IT-Infrastruktur ist erst dann gegeben, wenn sie statt des traditionellen Fokus‘ auf physikalische Kapazitäten (Bottom-up) die Perspektive des Kunden einnimmt und ihre Services in den Mittelpunkt stellt (Top-down). Nur durch die Verbindung von Services und Infrastruktur kann das Management bereits in der Planungsphase der Dienste eingreifen und eine Blaupause mit Varianten entwickeln, um schematische Rollouts und die effiziente Verwaltung auch in komplexen IT-Infrastrukturen zu ermöglichen – weitgehend automatisiert, transparent und schnell.

Auch wenn der Fokus der aktuellen HDIM-Entwicklung auf dem Management technischer Ressourcen liegt, sollten IT-Organisationen dennoch den Aufstieg auf die Servicebene anstreben.  Patrick Büch, Vice President Products bei FNT, erläutert, welche Gründe dafür sprechen und welche Vorteile IT-Abteilungen erzielen können.

Warum reicht es für HDIM nicht aus, sich auf das Management der IT-Infrastruktur zu beschränken? Warum müssen Ihrer Meinung nach auch Services berücksichtigt werden?

Patrick Büch: Es geht heute nicht mehr allein um das Management der Technik, sondern um die Steuerung von Infrastruktur-Services – diese bilden die Grundlage dafür, dass ich selbst internen oder externen Kunden höherwertige Leistungen anbieten

kann. In dem Fall muss ich aber auch wissen, von welchen Zulieferern ich abhängig bin, wo die Risiken liegen und wie sich die Preise entwickeln. HDIM braucht volle Transparenz über die Infrastruktur auch jenseits der technischen Spezifikationen, sonst kann ich keine sinnvollen Entscheidungen in der Wertschöpfungskette treffen und mein Leistungsversprechen nicht erfüllen.

Welche Vorteile haben Services für die hybride Infrastruktur?

Patrick Büch: Wenn Sie ihre technische Welt verlassen und wirklich integraler Bestandteil einer Wertschöpfung

werden, müssen Sie den Service-Gedanken verinnerlichen. Schließlich treten Sie in Verbindung zu Lieferanten und Kunden, die alle nicht mehr in technischen Spezifikationen denken, sondern eben Service-orientiert. Wird die Leistung länger genutzt,

kommt der Lebenszyklus ins Spiel und die kontinuierliche Verbesserung – wie eine Software, die stetig neue Funktionen erhält. Am Ende hält die Produktorganisation Einzug. Man sieht die Entwicklung an den zunehmenden Leistungen as a Service, bei denen der Kunde nicht mehr weiß, welche technischen Ressourcen eingesetzt werden und es auch nicht wichtig ist.

Das vollständige Interview mit Patrick Büch finden Sie in unserem Whitepaper. Lesen Sie dort auch, was hinter dem HDIM-Konzept steckt und wie sich Unternehmen darauf einstellen können. Laden Sie das Whitepaper hier kostenlos herunter.

Lesen Sie weitere spannende Ergebnisse rund um das Thema Hybrid IT in der Studie Hybrid IT 2021.